Schnelle und weite Flüge in Afrika

Wenn in Mitteleuropa das Schmuddelwetter kaum zu überbieten ist und die Sonne selbst mit dem Tageslicht geizt, ist auf der anderen Seite der Erdkugel Segelflughochsaison. Der Aussicht auf traumhafte Segelflugbedingungen hat Jürgen nicht mehr widerstehen können und hat sich über Weihnachten einen Namibiaaufenthalt gegönnt.
 
 
bisherige Bilanz:
3 Flüge >1000km, 2x>900km,
Tagesschnitte zwischen 117...132 km/h,
mehrere Tagesplazierungen weltweit unter den Top-Ten im OLC
 
 
Hier sein Kurzbericht:

Bitterwasser liegt mitten im Nichts in der Buschsavanne des südlichen Namibia. Als Flugplatz wird eine riesige und pottebene Lehmpfanne genutzt, Durchmesser ca.3 km, 8 Start- u. Landebahnen! Etwas Abseits gibt es eine weitere Aspalt-Kreuzbahn (falls die Pfanne z.B.nach Gewittern unter Wasser steht) mit einem riesigen Hangar. Dort hat "mein" Ventus cm seinen Standplatz - mit "eigener" Startbahn. Tore auf, Flieger 20 m schieben. Ab geht! Luxus pur :-)
Bitterwasser liegt auf 1260 mMSL. Die Landschaft ist eben wie die Lausitz. Mittelgebirge gibt es nur im Norden im Bereich Windhoek und im Westen entlang des Abbruch zur Küste Namibias.
Fliegen darf man nur im südlichen Namibia sowie im angrenzenden Botswana, dafür aber bis Flugfläche 195.
Aussenlandefelder gibt es keine! Landen kann man im Notfall auf kleinen Landestreifen von Farmen oder auf weiteren Pfannen (falls kein Wasser darauf steht). In Botswana gibt es ausser wilden Tieren dann gar nichts mehr, die Rückholtour eines Fliegers ist dann mangels Wege ohnehin eine Gelegenheit von mehreren Tagen.
Die Wettetbedingungen sind grandios, die Güte der Thermik fast ausschließlich abhängig von der Temperatur. Will man grosse Strecken fliegen, heisst es bis 11 Uhr in der Luft zu sein. Dann hat man 1 - 2 Stunden mit niedriger Blauthermik zu kämpfen, der Flug richtet sich nach den Landemoglichkeiten. Dann legt irgendjemand einen Schalter um, die CU`s erscheinen und die Basis steigt rapide. 5000 m MSL und Steigwerte von 5 - 6 m/s sind nicht selten. Die letzten Tage lagen allerdings kaum über 4500 m.
Nun gibt es im Cockpit nur noch 2 Haltungen, beide Arme durchgestreckt oder alle Hebel nach hinten. Vorflug nicht unter 180 IAS. Das macht in der dünnen Hohenluft leicht 220 - 250 Groundspeed, je nach Wind. Schnitte über 110 km/h sind so kein Problem. Die Weiterentwicklung ist allerdings fast nie homogen, der Streckentaktik kommt daher eine grosse Bedeutung zu. Abends heißt es den Endanflug gut zu timen. Die Thermik hält bis Sunset. 15 Minuten nach Sonnenuntergang ist es allerdings stockdunkel. Wehe dem, der zu spät kommt.
Mach 5 Flugtagen am Stück mache ich heute Pause. Es ist heute ohnehin ein schwacher Tag (PFD nach Topmeteo nur 600 - 700). Morgen ist der letzte Flugtag dieses Urlaubs. Aber es werden noch weitere folgen ...

Jürgen
 
29.12.2011
 

A-Prüfung bei spätsommerlichen Bedingungen durch Hoch "Nina"

Stefan mit Fluglehrer Christian bei der Vorbereitung des Alleinfluges.
 
A-Prüfung, d.h. erster Alleinflug. Ein großer Schritt in jeder Pilotenkarriere.
Stefan hat ihn erfolgreich gemeistert.
 
 
Auswertung.
 
 
Gratuliert wurde am Abend traditionell mit kräftigem "Handschlag".
 
 
03.09.2011

Bautzener Flugtage 2011

Am letzten Wochenende (13&14. August) fanden die Flugtage 2011 auf dem Flugplatz in Bautzen statt.-Mit 28000 Zuschauern eins der größten Events dieser Art in der Region. Wir waren als Gast des Oberlausitzer Luftsportvereins mit dabei.
 
Sonnabend kurz nach unserer Ankunft in Bautzen: Wir werden von Regen in Empfang genommen...
 
 
Nach einer Weile konnten wir dann den Rumpf der DG300 aus dem Anhänger ziehen und den Pavillion aufbauen.
 
 
Langsam kamen dann auch die ersten Gäste. :)
 
 
Markant stellte sich das Leitwerk der AT in den Strom der Besucher. Ein Highlight: Probesitzen
 
 
Das Wetter am Sonntag kam dann fast schon das Wetter vom Vorjahr heran: jede Menge Sonnenschein. Dementsprechend viele Besucher kamen auf den Flugplatz.
 
 
Die meisten Leute fragten natürlich erst einmal wo denn die Flügel sind und wie man die denn fest machen kann. Diese und all die anderen Fragen wurden alle teils sehr ausführlich erklärt. Wir hoffen natürlich den ein oder anderen bei einem Schnupperflug in Klix wieder zu sehen.
 
 
Vielen Dank an die fleißigen Helfer: Willi, Nici, Felix, Richard, Robert, Stefan, Alex, Robert
 

Sommerlager 2011: Deutsch - Polnischer Austausch der Segelflieger

 
 
 
Vom 09.07. bis 17.07. waren wir zum Deutsch-Polnischen Austausch der Segelflieger in Zielona Gora bzw. genauer in Przylep zu Gast. Die Woche sollte für alle einen Mix an neuen Impressionen bringen. Unsere Flugschüler flogen fernab der gewohnten heimatlichen Platzrunde, die Streckenhaie reizte der nahe Zauberwald und in ungewohnte Tiefen drangen wir vor. Ein großer Dank geht an unseren Gastgeber vom AZL bzw. den Lebusener Segelfliegern für die große Gastfreundschaft.-Auf ein Wiedersehen in Klix 2012!
 
Den Puchacz brachten Ingo und Simone sowie Markus und Henry mit unserer Wilga per Luftpost. Im Hintergrund unsere Wilga.
 
 
Nach dem Aufrüsten von Bocian und Pirat erst einmal ausruhen und einem Kunstflug zuschauen...
 
 
Der abschließende Überflug... :D
 
 
Auf dem Platz ist einiges los. Neben vielen AN-2 z.B. zum Absetzen von Fallschirmspringern gibt es auch eine zum Feuerlöschen...
 
 
...und nebenbei auch noch einen fast nagelneuen Rettungshubschrauber.
 
 
Unser Basislager beim Aufbau.
 
 
 
Geflogen sind wir natürlich auch! Hier die Streckenhaie vor ihrem Flug zum Zauberwald. Immerhin 2230 Kilometer wurden an den OLC gemeldet. -Wir hätten gern mehr gehabt aber das Wetter wollte da nicht ganz mitmachen.
 
 
Die Segelflieger in Przylep müssen die von außen gigantisch wirkende Halle mit den Motorfliegern teilen. So abends war jedesmal ordentlich "schachteln" angesagt. Einen Bocian gibt es in Przylep schon seit mehreren Jahren nicht mehr. So erweckte unser mitgebrachter "Oldtimer" immer wieder das Interesse der polnischen Segelflieger.
 
 
Austausch der Segelflieger in der Praxis: Polnisch/Deutsches Fluglehrer-Duo nach erfolgreicher Ziellandung
 
 
Flugschülerin Agnieszka mit Fluglehrer Stefan
 
 
Richard vor seinem Erflug mit echter polnischer Plaste.-Und polnischem Fluglehrer.
 
 
Während des Lagers wurden mehrere Prüfungen und Umschulungen absolviert. Hier Robert vor seinem ersten Start im Pirat.
 
 
Für Richard gabs zur "C" den traditionellen Strauß Blumen.
 
 
...und für Robert für seine "A" einen Handschlag.
 
 
Daneben gab es auch für Lizenzinhaber die Möglichkeit neue Flugzeugtypen kennenzulernen: Felix flog sich auf der DG300 ein, Robert und hier Dennis machten ihre ersten Starts mit dem Puchacz.
 
 
Neben dem Fliegen kam natürlich aus das Feiern nicht zu kurz. Zum Bergfest gab es Klixer Riesenspieße.
 
 
Weiter ging es nach dem Flugbetrieb oft bis in die Nacht auf dem super neuen Volleyballplatz. Dort wurde bis zum Umfallen um die Bälle gekämpft.
 
 
Bei Polnisch-Deutschen Match behielten die Gäste knapp die Oberhand.
 
 
Von unseren Gastgebern eingeladen ging es per Bus in die Tiefe der Geschichte. In Miedzyrzecz wurden uns riesige Bunkeranlager aus Zeit des Zweiten Weltkriegs gezeigt. In 40m Tiefe ging es mehrere Kilometer lange Schächte entlang. Oben gab es für uns Touris praktischerweise einen T34 für ein Gruppenfoto...
 
 
Zum fast krönenden Abschluß gab es noch einen Ausflug für alle mit der Anna :D
 
 

Erfolgreiche A-Prüfung und Umschulung

Max (hier mit Fluglehrer Uli bei der Startvorbereitung) hat am Wochenende seine A-Prüfung erfolgreich absolviert,
d.h. er ist zum ersten Mal allein geflogen. Die Segelflugausbildung hatte Max vor einem Jahr begonnen.
 
 
15.05.2011
Frank (an der Tragfläche) hat die Ausbildung von Max über weite Strecken begleitet und konnte mit der A-Prüfung
seine Lehrerassistenzzeit abschließen.
 
 
Mit Fünfzehn - allein im Flieger. Max meinte: "Ein super Gefühl!".
 
 
Dennis hat am Sonnabend erfolgreich das Cockpit des Jantar Standard 3 geentert.
Die Umschulung auf das für ihn neue Flugzeugmuster beinhaltete eine ausführliche Einweisung
am Boden sowie fünf Ziellandungen am Platz. (Fotos: MoWa)
 
 
 

Start in die Saison 2011

1. Flugbetrieb nach der Winterpause

In Klix wurde eine neue Toranlage gebaut.
Damit die Segelflugzeuge zum 1. Flugbetrieb unbehindert die Einfriedung passieren konnten, mussten in der Vorwoche noch 38 Tonnen Mineralgemisch verteilt werden. Die letzten Verdichtungsarbeiten wurden am 1. April abgeschlossen.
Hier Henry mit der Hochleistungszweitaktrüttelplatte (IFA EL 150 3,3PS VEB-BARKAS Werke).
 
 
Am Samstag den 2. April war es dann soweit.
Der 1. Segler rollt durch das Tor.
 
 
Bei sommerlichen Temperaturen konnte beim ersten Flugbetrieb des Jahres auch Thermik genutzt werden.
Ingo ist mit einem 160 km - Streckenflug im OLC vertreten.
 
 
Stefan mit Fluglehrer Hubertus bei der Startvorbereitung.
 
 
 
Auch die Propeller drehen sich wieder.
Unser Falke (im Bildhintergrund) hat im Winter ein neues Triebwerk erhalten.
 
 

Neujahrsgrüße aus dem verschneiten Klix

 
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Letzte Aktualisierung: 09.10.2017